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An den ehrenwerten Daimyo Akodo-sama

Wie Ihr es befohlen habt, erreicht Euch mein Bericht über das Bon-Fest auf Eurem Landsitz.
Ich möchte vorausschicken, dass es alle Gäste sehr bedauert haben, das Fest ohne Eure geschätzte Anwesenheit zu feiern, da Euch der Ruf des O-Tennos nach Otosan-uchi geholt hat.

Folgende ehrenwerte Samurai und Samurai-ko sind Eurer Einladung gefolgt:geisha
Matsu Tsuko-sama, Kuni Jirai-san, Kitsune Hatsayuki-san,
Kuni Seito-san und der junge Sato aus der Familie Hida
Isawa Hanaaka-san und ihre kleine Schwester Aiko
Miromoto Hujita-san und sein Schützling Sayuro
Yogo Rin, Ikoma Kikko
Vom Clan des Kranichs sind Kakita Naburo-san und ihr Sohn Saigo sowie dessen Patin für das Gempukku Doji Tomue-san
Daidoji Riyuu-san und ihr Schutzbefohlener Dojiro aus der Doji-Familie.
Auch Euer Cousin Ichiro ist angereist, der Sohn Eures verstorbenen Bruders Tadaka.
Keiner der Angereisten hatte auf der Reise irgendwelche Probleme, oder hätte sich über marodierende Ronin geäußert.
Ich darf Euch an dieser Stelle mitteilen, dass alle Kinder, die auf die Burg gekommen sind, diese als Samurai und Samurai-ko wieder verlassen haben.

Doch nun zum Ablauf der 2 Tage des Bon-Fests und des Gempukku:
Wie wir besprochen hatten, begannen die Prüfungen des Erwachsen-Werdens bereits beim Abendessen. Nach anfänglicher Verwirrung darüber, wer nun wem das Essen reichen soll, haben wir einen angenehmen Abend verbracht. Eure Köchin hat sich wieder einmal selbst übertroffen und es durch die Auswahl der Nachspeise geschafft, die ob der Prüfung etwas angespannte Stimmung perfekt aufzulockern. Auch die folgenden Prüfungen, die noch an diesem Abend abgenommen wurden, verliefen einwandfrei: die Haiku, mit denen sich die Kinder präsentiert haben, gaben durchaus Einblick in ihre Persönlichkeit und ich habe bestimmt, dass diese Prüfung von allen bestanden wurde. Die Gäste des Kranichclans sind nicht meiner Meinung gewesen, aber ich nehme an, der Widerspruch entsprang einer Gewohnheit.

Da die tiefste Stunde der Nacht nahe war, begaben wir uns zum Ahnenschrein und begrüßten mit Sutren, Feuerwerk und Bon-Feuer die Geister der Ahnen.
Am Schrein begab sich etwas Beunruhigendes: das Räucherstäbchen, das ich für Euren gefallenen Cousin Akodo Matokai-san entzünden wollte, begann nicht zu brennen! Selbst der Priester konnte sich das nicht erklären! Die Ahnen müssen zürnen, denn auch die Ahnentafel brach in der Mitte durch, sodass der Name Matokai nicht mehr Teil der Tafel war!
Eine Befragung der Ahnen durch Isawa-san an nächsten Tag, bei der sie von den anwesenden Shugenja Kuni-san und Kitsune-san unterstützt wurde, enthüllte, dass die Ahnen tatsächlich zürnen, da wir jemanden verehren, den die Gebete nicht erreichten können – wir wären blind und würden nicht erkennen! All das sagte Akodo Arasu-sama durch den Körper der Phönix-Shugenja. Matsu Tsuko-sama war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend!

Verzeiht mir, Akodo-sama, ich schweife ab!

Nach dem Bon-Tanz, den Kitsune-san angeleitet hat, folgte noch eine letzte Prüfung für diese Nacht: die Mon-Kunde, die den meisten Kindern leicht gefallen zu sein schien.
Über ein Ereignis, das sich diese Nacht noch zugetragen hat, bekommt ihr vom Hauptmann der Burgwache noch einen gesonderten Bericht. Ich kann Euch aber versichern, dass die Gäste weder behelligt wurden, noch genauere Kenntnis darüber erlangt haben. Das rasche Handeln der Bushi der Burg hat dies verhindert.

Nach einer kurzen Nacht ließ es sich Matsu-sama nicht nehmen, die Kinder am Morgen persönlich zu begrüßen und in einer kurzen Ansprache die wichtigsten Regeln des Bushido zu erörtern sowie Einblicke in das Leben am Schlachtfeld zu geben. Ich muss ihr auch rechtgeben, dass es bedenklich ist, wenn nach 20 Trommelschlägen und den Angriffstrommeln noch immer nicht alle Kinder im Hof versammelt sind!

angetreten Matsu-sama wählte dann den weiteren Verlauf des Gempukkus und führte die Kinder ins Dojo, um gemeinsam mit Akodo-sensei ihre Kunst im Kenjutsu zu prüfen. Die Fähigkeiten der Kinder waren teilweise wirklich beeindruckend.
Das Lanzenreiten war eine große Herausforderung, da der gewählte Ring sehr klein war und nur 2 Kinder haben diese Prüfung bestanden.
Die Kami des guten Wetters waren uns hold und obwohl die Nebel über die kahlen Felder zogen und dicke Wolken die Strahlen Amaterasus abhielten, uns zu wärmen, konnten wir alle nötigen Prüfungen im Freien abhalten, ohne dass Regen uns behindert hätte.

Die bevorstehende Prüfung in der Kunst der Kalligraphie nahm Matsu-sama zum Anlass wieder zu ihrer Truppe zurückzukehren, nicht ohne noch einmal betont zu haben, wie sehr sie es bedauert hat, Euch nicht persönlich anzutreffen, und dass sie Euch gerne beim nächsten Gempukku bei der Auswahl der Prüfungen unterstützt.
Der Tag war durch die Prüfungen sehr ausgefüllt, es blieb zu meinem Bedauern kaum Zeit zur Konversation mit den Gästen.
Nach der Prüfung der Rhethorik und der Geschicklichkeit, bei der Eure Gäste ein große Hilfe waren, schickte ich die Kinder, wie vereinbart zu den Tsu-Schlangen-Eiern, um ihre
Fähigkeit, gemeinsam zu agieren, um eine Schwierigkeit zu meistern, zu testen.

Während dieser Prüfung ereignete sich ein Zwischenfall, der leicht in einem diplomatischen Desaster hätte enden können. Von den zwei Bushi, die ich zur Bewachung und Beurteilung mit den Kindern mitgeschickt hatte, kehrte einer, Matsu Genma, schwer verletzt zurück und gab einen erschütternden Bericht: die Kinder wurden entführt! Sie waren bereits auf dem Rückweg der erfolgreichen Tsu-Eier-Suche als sie von etwa einem dutzend Ronin eingekreist wurden. Akodo Masu wurde dabei von hinten von einem der ehrlosen Männer mit einem Pfeil getötet.
Eine heftige Diskussion entbrannte zwischen den Anwesenden auf der Burg, wie wir die Kinder befreien könnten, wussten wir doch nicht, wo sie hingebracht wurden. Die Besprechung wurde durch die Ankunft eines jungen Ronin unterbrochen, der uns die Bedingungen für die Rückkehr der Kinder unterbreiten soll. Ihr wisst, was die Ronin wollten, denn es ist jedes Jahr das gleiche, wenn der Winter naht.
Nach einer weiteren, nur sehr kurz dauernden Diskussion erklärte sich Kuni Seito-san bereit, die Ronin mit an den Wall zu nehmen, um als Ashigaru Rokugan gegen die Schattenlande zu verteidigen. Gleichzeitig hatte im Ronin-Lager der Schützling Kuni-sans, Sato, die gleiche Idee. Die Ronin haben das Angebot angenommen und kamen mit den Kindern zur Burg. Ich habe mir erlaubt, sie bis zur Abreise der Krabben mit Reis zu versorgen und ihnen gestattet, außer Sichtweite zur Burg ihr Lager aufzuschlagen.
Nach diesem unangenehmen Ereignis fürchtete ich, die Paten der Kinder könnten mich nun wegen der mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zur Rechenschaft ziehen, doch nach Gesprächen mit den meisten der Gäste stellte sich meine Sorge als unbegründet heraus. Sie hatten volles Verständnis für die Situation.

Laternen beim Obonfest In Eurer und Matsu-samas Abwesenheit erlaubte ich mir, Matsu Genma-sans Bitte, seine Ehre durch Seppukku wieder herstellen zu dürfen zu gewähren. Seine Schwester Matsu Mameha-san wird die Nachricht zu Matsu-sama bringen, auf dass entsprechende Vorkehrungen für seine Familie getroffen werden können.

Nachdem alle Kinder wieder wohlbehalten auf der Burg eingetroffen waren, beendeten wir die Gempukku-Zeremonie und hießen die neuen Samurai in unseren Familien willkommen.
Ich freue mich, dass der Löwen-Clan um einen Samurai reicher ist, Akodo Kurojoshi, der als eine seiner ersten Aufgaben für den Clan dem mysteriösen Vorfall um Euren Cousin Matokai-sama nachgeht.

Nach dem Abendessen erfreute Kitsune-san und Boshin-senzei unsere Augen mit einem Tanz, der den Sieg über einen Dämon darstellte.
Das Bon-Fest endete wie jedes Jahr am Fluss, mit dem Verabschieden der Ahnen, die den Lampions folgten, die den Fluss hinab glitten.

Ehrenwerter Daiymo, ich freue mich auf den Tag Euer Rückkehr, an dem ich Euch genauer über die Ereignisse an den Tagen des Bon-Fests berichten kann.

In Ergebenheit
Akodo Daseko