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Der Drachenclan

Es gibt so wenig, was mit Sicherheit über diesen Clan gesagt werden kann. Togashi-kami war das einzige Kind Amaterasus, das sich weigerte, an den Kämpfen um die Macht über die Welt teilzunehmen. Wurde ihm das auch von Hida-kami als Feigheit angerechnet, so wusste Hantei-kami doch, das Togashi-kami dies nur tat, weil er das Ergebnis der Kämpfe bereits kannte – nämlich die Niederlage gegen seinen Bruder. Der erste Drache zog sich in die Berge zurück, um dort ein Kloster zu gründen und viele Jahre in Einsamkeit zu verbringen. Erst als sich ihm drei Samurai – Miromoto, Kitsuki und Agasha – anschlossen, wurde der Clan gegründet. Seither wird wenig über den Clan gewusst – aber viel spekuliert.

Gerüchten zufolge existieren viele geheime Orden innerhalb des Clans. Aber einer unter ihnen, die Ise zumi haben sich im ganzen Reich einen Namen gemacht. Am ganzen Körper mit geheimnisvollen Muster und Symbolen tätowiert, regen sie die Phantasie immer wieder zu den unglaublichsten Geschichten an und sind eher berühmt als verstanden.

Die Shugenja des Clans sind nicht weniger mysteriös, denn ihre Fähigkeiten gehen über das Verständnis anderer Shugenja hinaus.

Der Drachenclan war aber auch der erste, der die Technik der zwei Schwerter unterrichtete. Die Bushi der Drachen sind berühmt für ihre tiefe Verbundenheit mit der Religion des Landes und werden oft als „Kriegerpoeten“ bezeichnet, sind sie doch mit dem Schwert ebenso geschickt wie mit dem Pinsel.


 

Die Familien:

Togashi: Seit Generationen regieren sie den Clan und sorgen durch ihre Rätselhaftigkeit immer wieder für wilde Spekulationen.

Mirumoto: In der Mirumoto Bushi Schule wird die berühmte Technik mit Katana und Wakizashi unterrichtet, und den Mitgliedern dieser Familie wird nachgesagt, besonders gut mit allen Situationen fertig zu werden.

Agasha: Die „traditionellste“ Familie des Clans, deren Mitglieder diejenigen sind, die die Drachen nach außen hin im Reich repräsentieren.

Kitsuki: Gibt es ein Verbrechen aufzuklären, treten die Kitsuki immer wieder durch ihre ungewöhnlichen Techniken der Nachforschung in Erscheinung. Denn sie sind erst zufrieden, wenn alle Beweise gefunden und Unklarheiten ausgeräumt sind – das Wort eines Samurai ist ihnen damit nicht genug.

 

 

Der Drache über...

... das Einhorn: Man sagt, ein Einhorn zu sehen, bringe Glück. Glück mögen sie haben, aber das Glück ist ein unbeständige Dame, die sich leicht mit Spielereien und leeren Versprechungen von dir abwendet.

... die Krabbe: Die Krabbe versteckt sich in ihrem Panzer. Die Möwe trägt sie hinauf in den Himmel, läßt sie fallen und isst die zerschmetterten Überreste. Der Dachs dreht sie um und isst ihn von innen. Sein Panzer ist sein Schwäche. Wenn sie ihren Panzer ablegt, kann sie ihre Scheren benutzen.

... den Kranich: Sich auf die Schwächen anderer zu verlassen, heißt seine eigene Schwäche zu ignorieren.

... den Löwen: Der Löwe ist schläfrig – bis man ihn weckt, dann ist er grimmig und wild. Wenn du den Löwen schlafen lässt, wird er dir nicht gefährlich, allerdings kommt er dir auch nur zögernd zur Hilfe.

... den Phönix: Sie sind unsere Brüder, die im Feuer der Erkenntnis wiedergeboren sind. Wir suchen beide das Gleiche, aber unsere Wege sind verschieden. Manchmal treffen sich die Wege, dann werden wir uns unserer Beziehung bewüßt, spüren wie nahe wir uns sind und entscheiden uns– manchmal –, den Weg zu tauschen.

... den Skorpion: Lass dich nicht irreführen! Die Scheren können dich nicht töten, es ist der Stachel, den sie hinter ihrem Rücken